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10.10.2011 von Ronald Kaiser.
Zugleich im Blog der Buchmesse Frankfurt.
Nur noch wenige Tage gehen ins Land. Dann ist es wieder soweit und die Tore der Frankfurter Buchmesse öffnen sich und erlauben in der Halle 4.2 einen Blick in die Welt der Fachinformation.
Informationen zum Leben zu erwecken ist kein leichtes Unterfangen, denn das Angebot an Fachinformation ist für den Laien kaum zu überblicken und beeindruckend zugleich. Wer sich auf die Reise begibt, findet statistische Daten von der Lebenserwartung bis hin zum Industrieverbrauch. Kann eintauchen in die Welt der chemischen Formeln oder Gensequenzen und Kristallstrukturen in 3 D bewundern. Sich aus juristischen Datenbanken fachkundig machen oder die Volkswirtschaft in Zahlen durchdringen. Überprüfen, ob die Erfinderidee schon jemanden anderen auf dem Globus gekommen ist und sich bei der Umsetzung dieser gleich an Industrienormen orientieren. Die Welt der Fachinformation ist so vielfältig wie das Leben und spannend zugleich.
Die Fachinformation an einem Ort greifbar zu bekommen ist keine leichte Aufgabe für die Aussteller. Wie soll ein heute immer mehr nur noch virtuelles Gut den Interessenten präsentiert werden? Wie lässt sich der Umfang der dargebotenen Informationsressource auf einigen Quadratmetern Ausstellungsfläche illustrieren? Welche Wege finden sich die Qualität unter Beweis zu stellen? Wie kann der Aussteller auf die Relevanz von Informationsquellen für die Kunden hinweisen und dem Glauben entgegentreten, alles lasse sich sowieso bei Google oder an anderer Stelle im Internet finden?
Pauschalantworten lassen sich hierzu nicht geben und dies ist auch gut so, denn jedes Informationsprodukt lebt letztendlich von seinen Besonderheiten. Es wird eben ein Gut angeboten, welches das Internet heute eben noch nicht vollumfänglich auf Knopfdruck liefern kann. Beispielsweise das Vertrauen in die Informationsqualität, welche durch die Datenbankproduzenten, Hosts und Verlage repräsentiert wird. Alleinstellungsmerkmale herauszubilden und diese offensiv zu vertreten, ist eigentlich ein altes Geschäft für die im Bereich der Fachinformation Tätigen. In Web 2.0 Zeiten ist dies aber notwendiger denn je, da sich viele Informationsnutzer zumeist schon mit oberflächlichen Informationen zufrieden geben und auf dieser Basis dann auch Fehlentscheidungen herbeiführen. Auch die Informationsvermittlung sowie die Unterstützung dieser in den Informationsprodukten muß daher ein Kernanliegen sein und wo noch nicht geschehen, werden. Neben den etablierten Methoden gilt es hier áuch neue Wege zu beschreiten und neben Social Media und dem beliebten Facebookzug auch andere Formen des Web 2.0, wie Podcasts, zu berücksichtigen und sich offen auch für andere Ideen, wie z.B. für Serious Games, zu zeigen. Die Wissensrepräsentation ist aber nicht nur eine Frage des Verkaufs, sondern auch der dargebotenen Daten. Dateninseln allein anzubieten, ohne eine Schnittstelle zu anderen Informationen, macht heute immer weniger Kunden glücklich. Kunden möchten mit den Daten arbeiten, sie speichern, in neue Kontexte stellen oder um eigene Daten anreichern, um einen eigenen Information Cube zu bauen.
Bei alledem darf aber etwas nicht vergessen werden. Trotz Web 2.0 und dem virtuellen Raum, oder vielleicht sogar genau deswegen, erfreut sich das persönliche Gespräch noch immer großer Beliebtheit. Egal ob zur Informationsvermittlung oder zur Information über die Fachinformationsprodukte. Hierzu ist an den Messetagen viel Gelegenheit und auch ich werde mich ins Getümmel stürzen und freue mich auf viele Fachgespräche und Anregungen.
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15.1.2011 von Ronald Kaiser.
Den heutigen 10 jährigen Geburtstag der Wikipedia möchte ich verbunden mit herzlichen Glückwünschen zu einem Blick auf “mein” eigenes Wiki Projekt nutzen. Im August 2007 konnte ich als Mitinitiator die Geburt des B.I.T. Wiki `s begrüßen. Das Wiki Projekt ist ein offenes Online-Wissens-Portal unter GNU Lizens in Form einer Fach-Enzyklopädie für Bibliotheks- und Informationsspezialisten und hat sich mit bislang über 2 Mio. Seitenaufrufen auch als größtes deutschsprachiges Portal dieser Art etabliert und wird bis zum heutigen Tag von mir als Administrator weiter betreut.
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12.5.2010 von Ronald Kaiser.
So berichtet heise.de “Nach und nach fällt derzeit die Top-Level-Domain .de aus. Offenbar liegt das daran, dass die zuständigen Server bei der .de-Registry DeNIC zum Teil gar nicht und zum Teil falsch auf DNS-Anfragen antworten; die Zone-Files scheinen keine oder unverständliche Informationen zu liefern. Dass überhaupt für manche Nutzer noch einige de-Server unter ihrem DNS-Namen erreichbar sind, liegt an den Caches der DNS-Server bei den Interent-Providern.”
Da hilft der beste Persistent Identifier nicht wenn das Netz ausfällt. Dieser Ausfall führt uns einmal wieder vor Augen wie verletzlich wir im digitalen Zeitalter geworden sind. Kaum ein Arbeitsprozess ist heute noch ohne Strom oder den Einsatz von Computern vorstellbar. Und ohne Netz gibt es natürlich auch kein Web 2.0 …
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26.5.2009 von Ronald Kaiser.
Am Mittwoch, 3. Juni von 12:00 – 13:30 Uhr am Stand des BIB / 98. Deutscher Bibliothekartag in Erfurt
Posterpräsentation zum BibCamp 2009
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25.5.2009 von Ronald Kaiser.
Am Donnerstag 04.06.2009
Von: 11:30 Uhr - 12:00 Uhr
Auf: Dem Stand der Zukunftswerkstatt Bibliothekartag in Erfurt
Abstract: Bibliotheksarbeit sollte auf allen medialen Ebenen erfolgen. Das Medium Film kann in vielen Bereichen, wie der Öffentlichkeitsarbeit oder der Informationsvermittlung, Verwendung finden. Dies hat aber bisher in Bibliotheken nur in geringem Umfang Anwendung gefunden. Einer der maßgeblichen Gründe ist die geringe Kenntnis um die notwendigen Techniken. Diese werden praktisch demonstriert, gepaart mit einem Blick auf die theoretischen Grundlagen.
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17.5.2009 von Ronald Kaiser.
Aufgrund des großen Erfolgs ist inzwischen ist die 2. aktualisierte Auflage erschienen.
Titel:
Bibliotheken im Web 2.0 Zeitalter
Herausforderungen, Perspektiven und Visionen
Autor: Ronald Kaiser
Verleger: Wiesbaden : Dinges & Frick
Erscheinungsjahr: 2009
Das Buch wurde im Rahmen der Schriftenreihe B.I.T.online INNOVATIV als Band 20 veröffentlicht.
Ein herzlicher Dank für die vielen Rückmeldungen. In der nun erschienenen Auflage wurden alle Zitationsstellen auf Aktualität geprüft und ggf. geändert bzw. ersetzt. Ebenso wurden einige Stellen präzisiert bzw. ausgebaut.
Abstract:
Die im angloamerikanischen Raum geprägte Idee des Web 2.0 hat schnell in die Welt der Bibliotheken und Informationsinstitutionen unter dem Schlagwort Library 2.0 Einzug gefunden. Hierunter subsummieren sich neue Dienstleistungen und Webapplikationen der Bibliothek wie Blogs, Podcasts, Web-Feeds und Wikis. In Deutschland prägt sich für diese neue Dimension bibliothekarischer Angebote der Begriff Bibliothek 2.0 ein. Das Buch präsentiert den technischen Hintergrund, Arbeitsweisen einzelner Anwendungen und zeigt Wege zur Integration dieser in die Arbeit der Bibliotheken.
ISBN 978-3-934997-23-3 ISSN 1615-1577
€ 24,50 - Versandkosten € 2,20 (Inland), € 4,30 (Ausland)
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17.5.2009 von Ronald Kaiser.
Nachfolgend die am BibCamp09 versprochene PowerPoint aus dem Workshop: “Service Engineering am Beispiel einer Web 2.0 Anwendung” und unsere zusammen erarbeitete Beispielanwendung(ÖB Podcast für Jugendliche). Danke an alle Workshopteilnehmer für den großen Input und die gute Diskussion.
Danke an Jürgen Plieninger für den Hinweis auf den Blog von Steven Abraham “Stephen’s Lighthouse”, der immer wieder Hinweise auf Trendanalysen und Benutzerforschung in den USA sowie wichtige Impulse für die 2.0 Bibliotheksarbeit bringt. http://stephenslighthouse.sirsidynix.com/
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16.5.2009 von Ronald Kaiser.
17 Teilnehmer in der Session: Mobile Dienste für Bibliotheken am Bibcamp 2009: Opac, Repositories, Faktendaten(QR-Codes, Bibliographische Daten),Mobiler Leserstoff(Interaktives Bilderbuch), Virtuelle Auskunft(Location Based Services,. Leitsystem(Bibliothek, Geodaten) Micro-Helpdeskt), Vorschlagssystem(Anschaffung, Ordnung), Tutorial Bibliothek(Video,Games), Neuerwerbung(Top 10), Konto, Direkte Ausleihe. Integration, Evaluierung/Feedback, Event. Mindmap hierzu aufgenommen von Fabienne Kneifel.
“Für mich hat die Hochschule der Medien in gewisser Weise den Vogel abgeschossen, als in einem Workshop nach dem Brainstorming zu “Mobilen Diensten” mitgeteilt wurde, dass ab Wintersemester ein neuer Studiengang zu diesem Thema angeboten wird. - Das nächste BibCamp findet dann 2010 in Hannover statt.” Jürgen Plieninger in netbib.
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15.5.2009 von Ronald Kaiser.
Alle Laptop Akus sind geladen und eingepackt, Batterien für meinen Edirol R-09 im Gepäck, eine Power Point zu meinem aktuellen Forschungsthema Service Engineering fertig gemacht, Wecker gestellt….. Jetzt kanns los gehen…. natürlich gibt es alle Neuigkeiten von mir via Twitter oder hier im Blog….
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7.5.2009 von Ronald Kaiser.
Nur noch eine Woche bis zum Start des zweiten deutschen BibCamps. Vom 15. bis 17. Mai 2009 findet an der HdM (Standort Nobelstraße) das BibCamp 2009 statt. Das BibCamp ist das informationswissenschaftliche BarCamp. Es zeichnet sich vor allem durch seinen offenen Ablauf und den Einsatz moderner Kommunikationstechniken aus. Die inhaltliche Gestaltung übernehmen die Teilnehmer durch intensiven Austausch und gegenseitige Inspiration selbst.
Das BibCamp gibt somit allen Teilnehmern die Möglichkeit sich durch eigene Beiträge einzubringen.
Das BibCamp nimmt sich dem Leitbild “Bibliothek 2.0″ an, indem Aktivitäten gebündelt, partizipativ Strategien entwickelt und gemeinsame Netzwerke geschaffen werden. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus dem bibliothekarischen und informationswissenschaftlichen Sektor und den angrenzenden Fachgebieten.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem einmaligen Event teilzunehmen. Das Organisationsteam freut sich, Sie zum BibCamp begrüßen zu dürfen.
Unter http://bibcamp09.mixxt.de/ laufen Vorab-Organisation und Anmeldung.
Die Anmeldung ist auch per Email an bibcamp@hdm-stuttgart.de möglich.
Unter dieser Adresse steht das Organisationsteam auch für alle weiteren Fragen zur Verfügung.
Herzlicher Gruß
Das BibCamp Organisationsteam
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